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Theater

Ich sach … Ein Schauspiel in zwei Akten

Uraufführung am 21.04.2006 im Uni Theater Karlsruhe

Autor und Regisseur: Marcel Ernst

Bühnenbild: Chris Daubenberger

Dramaturgie: Nina Fehrke

PR/Öffentlichkeitsarbeit: Jennifer Rottstegge

Vor jeder Aufführung wurde ein Kurzfilm gezeigt, der die mitwirkenden Schauspieler außerhalb ihrer Rollen zeigt. Die Grenze zwischen Rolle und Person werden dabei bewusst verwischt …

 

 

Zum Inhalt von Ich sach …

Ein Dorf in Nordrhein-Westfalen. Ein kleinbürgerliches Haus mit Doppelgarage und einem Gartentor, an dem ein Schild prangt: „Vorsicht bissiger Hund“. Drinnen wohnt eine allein stehende 75-jährige Frau. Eigentlich alles ganz normal. Doch was steckt hinter diesen Wänden? Was verbirgt sich hinter der Fassade? Die Protagonistin Oma M. hat alle Mühe, die Familie zusammen zu halten. Und das gelingt ihr am besten, in dem sie ihre Familienmitglieder nicht aufeinander treffen lässt.Ihr Sohn Mark sieht sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Um die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen buhlend verstrickt er sich in einem Teufelskreis aus Provokation und Selbstinszenierung. Im Gegensatz zu ihm hat es seine Schwester wohl geschafft. Beruflich erfolgreich, hat sie gerade ihre eigene Familie gegründet und steht abseits ihres Elternhauses mitten im Leben.Pascal, ihr Enkel, versucht das beste aus der Situation zu machen und sich das Fehlen einer intakten Familie nicht anmerken zu lassen. Mithilfe seines Studiums und großem Freundeskreis scheint ihm dies auch zu gelingen. Oma M. hat sich mit der Situation abgefunden, was sollte sich auch ändern? Doch dann feiert sie Geburtstag, und die Konfrontation aller lässt sich nicht mehr verhindern. Es kommt, wie es kommen muss…

Bilder von der Premiere am 21.04.2006

Applaus nach der Premiere von Marcel Ernst

Zum Ende jeder Aufführung gab es einen Abspann-Film, der alle Mitwirkenden aufgeführt.